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Historie

Elektrisches Licht, fließendes Wasser, ein warmes Zuhause - Dinge, die für uns heute selbstverständlich sind. Blickt man jedoch in der Geschichte der Versorgung mit Wasser und Energie zurück, erkennt man schnell, dass dies vor noch gar nicht allzu langer Zeit längst keine Selbstverständlichkeit war.

Die Wurzeln für die Wasserversorgung in Neumarkt reichen allerdings zurück bis ins Mittelalter: 1427 erwarb der Magistrat Grundstücke auf dem Fuchsberg und leitete das dort befindliche Quellwasser über eine Holzleitung in die Stadt. Es gelangte in mehrere Brunnen und stand dann den Bürgern zur Verfügung. Erst Ende des 19. Jahrhunderts entstand aber der Grundstock der heutigen Wasserversorgungsanlage.

Was die Straßenbeleuchtung betraf, waren die Gassen von Neumarkt zu Beginn des 19. Jahrhunderts nachts beinahe stockfinster. Lediglich einige wichtige Stellen wie z.B. die Eingänge des Rathauses wurden durch das Licht der mit Schweineschmalz betriebenen Laternen spärlich erhellt. 1830 beschlossen die Stadtväter, alle Straßen mit Laternen zu versehen. Betrieb, Wartung und Pflege übernahmen Laternenanzünder. Knapp fünf Jahrzehnte später machte man sich erstmals Gedanken über eine Einführung der Gasbeleuchtung. Aber erst 1888 verschafften sich die Befürworter beim Magistrat Gehör. So wurde die Errichtung eines Gaswerks beschlossen. Schon kurze Zeit später ging das Gaswerk in Betrieb, und am 16. September 1889 brannten zum ersten Mal 91 Gas-Straßenlaternen.

Seit 1924 wurden die Gaslaternen zunehmend von der elektrischen Straßenbeleuchtung abgelöst. Mangels Gas - das Gaswerk wurde 1945 durch einen Luftangriff vollständig zerstört - wurden sie nach Kriegsende auch nicht wieder aktiviert. Dafür gewann die Elektrizität seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts immer mehr an Bedeutung. Das Niederspannungsortsnetz von Neumarkt ging am 23. August 1924 in Betrieb.

Aber nicht nur Beleuchtung wurde die Elektrizität immer wichtiger. Vor allem erleichterte die Versorgung mit Strom den Betrieb von Maschinen und Geräten aller Art. Nicht nur Industrie und Gewerbe, zunehmend auch Haushalte verlangten nach einer Versorgung mit Strom.

Die einheitliche Leitung für die Strom-, Gas- und Wasserversorgung nahm ihren Anfang im Jahr 1939. Das Wasserwerk wurde 1894 mit dem Gaswerk zum Städtischen Gas- und Wasserwerk zusammengeführt. 45 Jahre später schloss dieses sich dann mit dem Elektrizitätswerk zum städtischen Eigenbetrieb "Stadtwerke Neumarkt" zusammen. Seitdem erhalten die Kunden Service und Kompetenz aus einer Hand. Als qualifizierter Energieversorger von derzeit rund 22.000 Haushalten und als Partner der Bürger stehen die Stadtwerke Neumarkt in der Pflicht, die Grundlage zur Sicherung der hohen Lebensqualität jederzeit bereitzustellen.

Zu den ursprünglichen Kernbereichen Strom, Gas und Wasser kamen im Laufe der Jahre noch weitere Sparten hinzu: 1988 wurde den Stadtwerken das Neumarkter Freibad übertragen. In Zusammenhang damit konnte ein Blockheizkraftwerk auf dem Freibadgelände in Betrieb genommen werden, um die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme abführen und nutzen zu können.

Seit 1. September 1993 rollen die Stadtbusse durch Neumarkt, und seit Dezember 1998 verwalten die Stadtwerke drei Parkgaragen mit insgesamt 900 Stellplätzen in der Innenstadt.

Im Jahr 2001 konnte das Freizeitangebot um die mobile Kunsteislaufanlage erweitert werden.

Mit dem Kauf und der Präsentation dreier E-Mobile auf dem Rathausplatz setzten Stadt und Stadtwerke Neumarkt am 4. Mai 2011 im Rahmen der Agenda 21 zum Thema Elektromobilität in Neumarkt erste Zeichen. Bereits drei Monate später, am 4. August des gleichen Jahres, ging die erste Strom-Ladesäule am Kundenparkplatz der SWN in Betrieb. Weitere folgten im gesamten Stadtgebiet. Im Jahre 2019 erweiterten die Stadtwerke Neumarkt ihr lokales Netz von Ladepunkten für E-Fahrzeuge mit der Errichtung von vier weiteren Ladesäulen. Die neuen Säulen wurden errichtet in der Glasergasse, beim Ärztehaus an der Nobelstraße / Regensburger Straße sowie am LGS Park in der Dr.-Kurz-Straß und am Klinikum Neumarkt. Damit verfügt Neumarkt derzeit über 10 Ladesäulen. Seit 1. September 2017 wurde innerhalb des „Ladeverbunds Franken+“, dem auch die Stadtwerke Neumarkt angehören, ein verbundweites Tarifsystem eingeführt.

Fahrgäste des Neumarkter ÖPNV surfen unterwegs inzwischen kostenlos im Internet. Mit Fördergeldern vom Bayerischen Finanzministerium haben die Stadtwerke Neumarkt 2019 acht der insgesamt zwölf Stadtbusse mit Gratis-WLAN ausgestattet. Weitere Busse sollen folgen. Fest eingeplant sind auch Busse mit Totwinkel-Warnsystem. So sollen tragische Unfälle mit Radfahrern beim Rechtsabbiegen der Busse vermieden werden.

Im August 2013 fiel der Startschuss zum Ausbau eines leistungsfähigen Glasfasernetzes. Damit können in Zukunft Videos, Streamingdienste, Online-Games ruckelfrei, unverpixelt und in Echtzeit genossen werden.

Der erste Spatenstich für den Bau eines Ganzjahresbades erfolgte im Jahr 2017. Zum bereits bestehenden Angebot des bisherigen Freibades kommt dann ein Hallenbadbetrieb mit je einem Sport-, Kurs, Erlebnis- und Soleaußenbecken hinzu. Ergänzt wird das Angebot durch eine Sauna-Landschaft und einen Gastronomiebetrieb. Im Rahmen eines öffentlichen Namensfindungswettbewerbs wurde unter starker Bürgerbeteligung schließlich der Name „Schlossbad“ ermittelt.

Seit September 2017 treten die Stadtwerke Neumarkt nicht mehr als Eigenbetrieb der Kommunalverwaltung auf. Das Ergebnis der firmenrechtlichen Umstrukturierung war eine Holding-Konstruktion mit dem „Stadtwerke Neumarkt i. d. OPf. Freizeit & Leben Kommunalunternehmen“ als Dach sowie Tochter-GmbHs für die aktuellen Geschäftsfelder, nämlich der „Stadtwerke Neumarkt i. d. OPf. Energie GmbH“, der „Stadtwerke Neumarkt i. d. OPf. Verkehrsbetriebe GmbH“ sowie der „Stadtwerke Neumarkt i. d. OPf. Service GmbH“.

Auch weiterhin bleiben damit die Stadtwerke Neumarkt ein zeitgemäß aufgestellter und leistungsstarker kommunaler Versorger und Infrastrukturdienstleister. Dies gilt nicht zuletzt auch für zahlreiche Engagements bei kommunalen Festivitäten wie auch als Sponsor, namentlich für den größten Sportverein am Ort, den ASV, aber auch für viele andere Vereine und Projekte in der Stadt.