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28.05.2020

Neuer Schornstein im Schlossbad aufgestellt - Freibad kann wieder beheizt werden

Der neue Schornstein im Schlossbad steht. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass die Heizzentrale wieder in Betrieb genommen werden kann, um das Freibad mit Wärme zu versorgen.

Die Baumaßnahmen am Schlossbad gehen planmäßig voran. Am Donnerstag, den 28.05.2020 wurde der neue 20 Meter hohe Schornstein installiert. Mithilfe von zwei Kränen stellte die Herstellerfirma Ruhland GmbH aus dem oberbayerischen Ampfing gemeinsam mit dem Team der Stadtwerke Neumarkt i.d.OPf. den Schornstein an seinem künftigen Einsatzort auf.

Der Schornstein besteht aus zwei besonders korrosionsfesten Stahlrohren mit 80 Zentimetern Durchmesser. Darin befinden sich je zwei Zugrohre aus Edelstahl mit 35 bzw. 25 Zentimetern Durchmesser, durch die die Abgase aus dem BHKW und dem Brennwertkessel geführt werden.

Da der Wärmebedarf des Schlossbades Neumarkt künftig größer ist, wurde die Leistung der Heizzentrale erhöht. Die beiden Brennwertkessel leisten je 1.400 Kilowatt, die thermische Leistung des Blockheizkraftwerks beträgt dann 250 Kilowatt und die elektrische Leistung liegt bei 220 Kilowatt. Dies hat zur Folge, dass auch ein leistungsfähigerer Schornstein erforderlich wurde.

„Um die Vorschriften und Normen zu erfüllen, ist dieser nun fünf Meter höher als der bisherige. Darüber hinaus ist der Schornstein mit Schallschutzfiltern und zusätzlichen Dämmungen, wie einer 5 Zentimeter dicken Lage aus Steinwolle um die inneren Zugrohre ausgestattet worden. Dadurch ist ein nahezu geräuschloser Betrieb möglich“, erklärt Uwe Gailler, Teamleiter Wärmeerzeugung und Wärmecontracting.

Zur Erleichterung der Revision und Wartung des Schornsteins, befindet sich an der Spitze eine begehbare Arbeitsbühne. Eine Blitzableitung trägt dazu bei, mögliche Schäden durch Blitzschläge zu vermeiden.

Mit der Inbetriebnahme der Heizzentrale kann die Warmwasserbereitung für das Freibad beginnen. Parallel dazu erfolgen die Vorbereitungen für den Saisonbeginn.

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