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09.03.2016

22. März - Tag des Wassers

NEUMARKT Wasser ist lebensnotwendig. Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Mit regel­mäßi­ger Gewohnheit drehen wir den Wasserhahn auf, betätigen die Toilettenspülung, trinken Wasser oder vergnügen uns im Schwimmbad. Doch gerade im Zuge dieser Selbst­ver­ständlichkeiten soll­ten wir uns die überaus wichtige Bedeutung dieses wert­vollen Schatzes immer wieder von Neuem ins Bewusstsein rufen. Damit das wichtige Thema "Trinkwasser" nicht in Vergessenheit geraten kann, haben die Vereinten Nationen im Jahr 1992 den Welt­wassertag ins Leben gerufen, der rund um den Globus immer am 22. März begangen wird. Das Motto des diesjährigen Weltwassertages lautet: Wasser und Arbeits­plätze. Damit zielt der Focus heuer auf die große Bedeutung der Ressource Wasser für Wirtschaft und Beschäftigung.

"Die Wasserwirtschaft wird morgen genauso gebraucht wie heute" sagt Dominique Kinzkofer, Werkleiter der Stadtwerke Neumarkt. "Viele Arbeitsprozesse sind nötig um die gute Qualität un­seres Trinkwassers rund um die Uhr sicher zu stellen." Die aktuellen Ergebnisse zur Untersu­chung des Neumarkter Trinkwassers nach der gelten­den Trinkwasser­verordnung bestätigen in gewohnter Weise, daß diese kost­bare Flüssigkeit sau­ber, rein und gesund ist. "Das Neumarkter Trink­wasser ist ein­wandfrei", so Kinzkofer weiter, "darauf können die Neu­markter stolz sein." Es wird jähr­lich gut 350 Untersuchungen unterzogen, die den neues­ten mikrobiolo­gischen, korro­sionsche­mischen und chemischen Anforderungen der Trink­wasserver­ordnung ent­sprechen. Kein einzi­ger der eng ge­setzten Grenz­werte wird über­schritten. Auch das durch die Medien exponierte Unkrautvernich­tungsmittel Glyphosat konnte nach mehr­fachen Tests weder bei den Quellen Fuchsberg / MISS noch beim Wasserbezug von der Laber-Naab Gruppe nachgewiesen werden (letzte Untersuchung im Januar / Februar 2016). "Unser Trinkwas­ser kann problemlos ver­wen­det werden", konstatiert der Stadtwerke-Chef. Da im Trink­wasser auch Minera­lien, wie zum Bei­spiel Calcium oder Magne­sium, Salze und wichtige Spu­renele­mente enthalten sind, ist es nicht nur Durstlö­scher, sondern auch ein gesun­des Lebensmit­tel und mit brutto 1,50 € für 1.000 Liter fast geschenkt. Umgerechnet auf den täg­lichen Durch­schnittsverbrauch eines Neumarkters bedeutet dies einen Betrag von ge­rade einmal 19 Cent.

Neben Qualität und Ökonomie steht aber auch die Nachhaltigkeit im Zei­chen des Weltwasser­tags. So haben die Stadtwerke Neumarkt, gerade vor dem Hintergrund ei­ner wachsenden Bevöl­kerung in Neumarkt und der allgemeinen klimatischen Veränderung mit dem Bezug von Trinkwas­ser von der Laber-Naab-Gruppe stark zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserver­sorgung in Neumarkt beigetragen. "Als kommunales Unternehmen sind wir nicht dem kurzfristigen Profit, son­dern der nachhaltigen Entwicklung vor Ort, im Interesse der Bürgerin­nen und Bürger verpflich­tet" erklärt der Stadtwerke-Chef. Seit der Inbetriebnahme der Was­sertransportleitung im August 2014 wurden den Neumarktern mittlerweile schon knapp 1,5 Mio. m³ Was­ser zugeleitet.

"Die Wasserversorgung bietet darüber hinaus vielseitige und krisenfeste Beschäftigung mit Zu­kunft - denn Wasser braucht jeder", kommt Dominique Kinzkofer auf das Motto des diesjährigen Weltwassertags zurück. "Allein bei den Stadtwerken Neumarkt sind 14 Mitarbeiter im Bereich der Trinkwasserversorgung be­schäftigt. Dazu kommen weitere 18 Angestellte in den Bereichen Freibad und Eislauf. Nicht zu vergessen alle Kolleginnen und Kollegen, die im Vertrieb und in der Verwaltung indirekt mit die­sem Thema zu tun haben, wie beispielweise in der Fernwartung, in der EDV, im Messwesen oder bei der Bearbeitung von Anträgen für Hausanschlüsse. In einem weite­ren Schritt dürfen aber auch die externen Firmen nicht vergessen werden, die im Auftrag der Stadtwerke regelmäßig Arbeiten für die Trinkwasserversorgung durchführen. Man kann also die große wirtschaftliche Bedeutung für die Region und für den lokalen Arbeitsmarkt durchaus gut erkennen.", verdeutlicht der Stadtwerke-Chef.

So können alle Neumarkter ihr Trinkwasser in der Form, wie es aus dem Wasserhahn kommt, jederzeit ruhigen Gewissens und ohne zusätzliche Aufbereitung konsumieren. Wichtig ist der be­wusste und sorg­same Umgang mit dem Wasserschatz. "Dann", erklärte der Werkleiter abschließend, "ist auch in Zukunft ein unbe­kümmertes und sor­genfreies Verwen­den dieses lebensnot­wendigen, naturgege­benen Elements in seiner reinen, gesun­den und erfrischenden Form und in ausreichen­den Mengen rund um die Uhr gewähr­leistet."

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